Einführung von Energiemanagementsystemen beim Spitzenausgleich/Ökosteueranträge

Überschrift

Ener­gie­in­ten­si­ve Unter­neh­men des Pro­du­zie­ren­den Gewer­bes erhal­ten wei­ter eine Steu­er­be­güns­ti­gung. Aller­dings nur, wenn sie ihre Ener­gie­ef­fi­zi­enz erhö­hen. Den ent­spre­chen­den Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung hat der Bun­des­rat nun gebil­ligt.

Flan­kiert wird der Gesetz­ent­wurf durch eine Ver­ein­ba­rung zwi­schen der Bun­des­re­gie­rung und der deut­schen Wirt­schaft zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz. In Zukunft wird der Spit­zen­aus­gleich nur noch gewährt, wenn die Unter­neh­men des pro­du­zie­ren­den Gewer­bes einen Bei­trag zu Ener­gie­ein­spa­run­gen leis­ten.

Die Unter­neh­men, die den Spit­zen­aus­gleich ab 2013 in Anspruch neh­men wol­len, müs­sen Ener­gie­ma­nage­ment- oder Umwelt­ma­nage­ment­sys­te­me ver­bind­lich ein­füh­ren und betrei­ben. Das bedeu­tet, dass die­se Unter­neh­men ihren Ener­gie­ver­brauch sys­te­ma­tisch erfas­sen und in einem struk­tu­rier­ten Pro­zess Ein­spar­po­ten­zia­le ermit­teln müs­sen. Ziel ist, dass die­se Ein­spar­po­ten­zia­le von den Unter­neh­men – ins­be­son­de­re den klei­nen und mit­tel­stän­di­schen – für Inves­ti­tio­nen zur Ver­bes­se­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz genutzt wer­den.

Klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men wird dabei die Mög­lich­keit eröff­net, alter­na­tiv kos­ten­güns­ti­ge­re Audit-Ver­fah­ren zu betrei­ben. Aber es ist noch nicht bekannt, wer die­se Ver­fah­ren audi­tie­ren kann.

Es ist noch Wei­te­res offen, wir mel­den uns zu gege­be­ner Zeit bei Ihnen wie­der (s. auch die ange­häng­te Infor­ma­ti­on)!