Ökosteuern

Ökosteuern: Sie zahlen Ökosteuern — wir geben Ihnen gerne Hinweise zur möglichen Erstattung!

Unser Angebot für Sie:

Obwohl wir kei­ne Steu­er­be­ra­ter sind, beschäf­ti­gen wir uns seit Ein­füh­rung der Ener­gie- und Strom­steu­ern Ende der 1990er Jah­re mit die­sem Steu­er­be­reich. Dar­um sind wir u. a. für man­che Steu­er­be­ra­ter bera­tend tätig und pfle­gen eine enge Zusam­men­ar­beit mit den Haupt­zoll­äm­tern. Da wir über­wie­gend im Bereich des pro­du­zie­ren­den Gewer­bes als Ener­gie­spar­be­ra­ter tätig sind, erge­ben sich posi­ti­ve Syn­er­gi­en zw. Öko­steu­ern und Ener­gie­ef­fi­zi­enz­be­ra­tun­gen. Ger­ne kön­nen wir unse­re Erfah­rung in die­sem Bereich für Sie ein­set­zen, damit Sie unter Berück­sich­ti­gung Ihrer Ener­gie­ein­käu­fe und Arbeits­pro­zes­se opti­ma­le Ergeb­nis­se erzie­len.

Nachlass bei den Ökosteuern!

Alle Fir­men des pro­du­zie­ren­den Gewer­bes müs­sen ab 2011 durch Anträ­ge sich einen Teil der Strom­steu­er erstat­ten las­sen, denn der Gesetz­ge­ber hat das auto­ma­ti­sche Ent­las­tungs­ver­fah­ren (sog. Erlaub­nis­schein-Ver­fah­ren) gegen ein Antrags­ver­fah­ren abge­löst.

Stromsteuer:

Ab 01.01.2011 sind grund­sätz­lich 2,05 ct/kWh zu zah­len. Von die­sem Betrag wer­den 25% (0 ‚5125 ct/kWh) durch einen Antrag erstat­tet. Wei­te­re Erstat­tun­gen sind über den soge­nann­ten Spit­zen­aus­gleich mög­lich. Der Spit­zen­aus­gleich soll den ener­gie­in­ten­si­ven Betrie­ben Ent­las­tung brin­gen. Unter­neh­men des pro­du­zie­ren­den Gewer­bes und der Land- und Forst­wirt­schaft kön­nen sich unter bestimm­ten Bedin­gun­gen für Strom, Gas und Heiz­öl die Öko­steu­er erstat­ten las­sen.

Energiesteuer:

Seit dem 1. Janu­ar 2011 haben klei­ne und mitt­le­re Betrie­be Anspruch auf Erstat­tung der Ener­gie­steu­er, wenn sie einen jähr­li­chen Min­dest­ver­brauch haben von:

  • Heiz­öl: 16.300 Liter (bis­her: 12.530 Liter)
  • Erd­gas: 181.200 kWh (bis­her: 93.200 kWh)
  • Flüs­sig­gas: 16.500 kg (bis­her: 8.460 kg)

Die­se Men­gen gel­ten ab 01.01.2011, ent­spre­chen­de Anträ­ge kön­nen bis zum 31.12. eines nach­fol­gen­den Kalen­der­jah­res abge­ge­ben wer­den.

Der Gesetz­ge­ber hat die Erstat­tungs­be­trä­ge für Heiz­öl, Erd- und Flüs­sig­gas gesenkt, die ab dem 01.01.2011 gel­ten. Sie betra­gen jetzt im Ein­zel­nen für:

  • Heiz­öl: 15,34 € je 1.000 Liter
  • Erd­gas: 1,38 € je 1.000 kWh
  • Flüs­sig­gas: 15,15 € je 1.000 kg

Laut Zen­tral­ver­band des Deut­schen Hand­werks (ZDH) ver­zich­ten 80 Pro­zent der klei­nen Unter­neh­men auf die Rück­erstat­tung zu viel gezahl­ter Öko­steu­er. Der hohe büro­kra­ti­sche Auf­wand wir­ke abschre­ckend, kri­ti­siert der ZDH. Das monat­li­che Erstat­tungs­ver­fah­ren kos­te einen Unter­neh­mer drei Arbeits­ta­ge im Jahr. Die Steu­er­erstat­tung kann nur bis 31. Dezem­ber des fol­gen­den Kalen­der­jah­res schrift­lich beim Haupt­zoll­amt bean­tragt wer­den.