Rundschreiben der Hauptzollämter Energie- und Stromsteuerentlastung für bestimmte Prozesse — weitere Informationen

In Ergän­zung zu unse­rer Infor­ma­ti­on vom 03.11.2015 konn­te Fol­gen­des münd­lich mit dem Haupt­zoll­amt geklärt wer­den:

  1. Für das Antrags­jahr 2016 muss für Anträ­ge nach Pro­zess­an­wen­dun­gen (§9a Strom­StG und §51 Enge­rieStG) ab 01.01.2016 ein Zäh­ler für den entspr. Pro­zess ein­ge­baut sein. Wird ein Zäh­ler spä­ter ein­ge­baut, ist ein Antrag nur für den Zeit­raum ab Datum Zäh­ler­ein­bau — 31.12.2016 ff mög­lich. Die Zäh­ler müs­sen peri­odisch ent­we­der hän­disch (Able­se­buch) oder auto­ma­tisch regis­trie­rend abge­le­sen wer­den.
  2. Dif­fe­renz­bil­dun­gen von Zäh­lern wer­den wei­ter­hin akzep­tiert wie z.B. Haupt­zäh­ler minus Hei­zungs­zäh­ler = Pro­zess­ver­brauch. In die­sem Bei­spiel muss also kein zusätz­li­cher Zäh­ler für den Pro­zess­be­reich ein­ge­baut wer­den.

  3. Zu den Anträ­gen nach §§ 9a und 51 für das Antrags­jahr 2016 muss grund­sätz­lich eine aktua­li­sier­te Betriebs­er­klä­rung mit einer Mess­mit­tel­lis­te o.ä. bei­gefügt wer­den.

  4. Schrift­li­ches zu die­sen The­men gibt es evtl. auf Zoll.de (so die Aus­sa­ge vom Haupt­zoll­amt).

Bei Rück­fra­gen sind wir ger­ne für Sie da!